{"id":326,"date":"2017-06-02T18:41:06","date_gmt":"2017-06-02T16:41:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/?p=326"},"modified":"2017-06-06T13:38:46","modified_gmt":"2017-06-06T11:38:46","slug":"stichpunktliste-fuer-stellungnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/2017\/06\/02\/stichpunktliste-fuer-stellungnahme\/","title":{"rendered":"Stichpunktliste f\u00fcr Stellungnahme"},"content":{"rendered":"<p>Im Folgenden finden Sie als Formulierungshilfe eine Liste m\u00f6glicher Argumente, mit denen Sie Ihre Stellungnahme zum 3. Entwurf des Teilregionalplanes \u201eWindenergienutzung\u201c ausstatten k\u00f6nnen. Die Stellungnahme sollte an folgende Adresse geschickt werden:<\/p>\n<p>Regionale Planungsgemeinschaft Oderland Spree<br \/>\nRegionale Planungsstelle<br \/>\nBerliner Stra\u00dfe 30<br \/>\n15848 Beeskow<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil Carzig damit um mehr als 180 Grad umschlossen wird und sich die Belastungen damit mehr als verdoppeln. Die Belastungen bestehen in der optischen Bedr\u00e4ngung, \u00a0durch Schlagschatten, Lichtemission in der Nacht , durch sich aufaddierende Windger\u00e4usche und Infraschall.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil die Anlage WEG 10 westlich von Carzig liegen soll und die Ger\u00e4uschbelastung aus Hauptwindrichtung West damit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig oft eintreten w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil Carzig und seine BewohnerInnen bereits jetzt vielf\u00e4ltigen Belastungen durch<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>die bestehenden WEG10 und 19 ,<\/li>\n<li>eine Bahnstrecke, von der Carzig nicht profitiert, weil es keinen Haltepunkt gibt, und<\/li>\n<li>die B 196 mit st\u00f6renden Ger\u00e4uschen ausgesetzt sind. Ich verlange, dass die Vorbelastungen gew\u00fcrdigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"4\">\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil im Umweltbericht Aussagen bspw. \u00fcber schutzbed\u00fcrftige Arten wie Kraniche, Reiher, Milane, Uhus, Weihen, Wei\u00dfst\u00f6rche aber auch Flederm\u00e4use, K\u00e4fer usw. in unserer Region fehlen. Dort, wo Aussagen zu diesen Vorkommen gemacht wurden, sind sie offensichtlich unvollst\u00e4ndig, denn in der Umgebung von Carzig leben und br\u00fcten diese Tiere, ohne dass sie Erw\u00e4hnung finden.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil ich die Umsetzung des integrierten Verkehrskonzeptes der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland- Spree f\u00fcr richtig und notwendig erachte. Der Standort WEG 10 w\u00fcrde die Umsetzung der Planung von 2008 verunm\u00f6glichen. Eine neue Planung m\u00fcsste den Trassenverlauf in Richtung Norden und damit n\u00e4her an Carzig verlegen. Der Ort\u00a0 w\u00e4re weiteren Belastungen durch Verkehrsl\u00e4rm und Luftverschmutzung ausgesetzt.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein wegen der schweren und raumbedeutsamen \u00dcberformung der Landschaft. Deshalb wende ich mich gegen den weiteren Ausbau der WEG und das sog. Repowering in allen WEG 1 &#8211; 63 innerhalb der von der Planung umfassten Gebiete.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil die WEA die Landschaft verunstalten. In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist grunds\u00e4tzlich gekl\u00e4rt, dass eine Verunstaltung im Sinne von \u00a735 III S.1 Nr.5 BauGB voraussetzt, dass das Vorhaben dem Orts- und Landschaftsbild in \u00e4sthetischer Hinsicht grob unangemessen ist und auch von einem f\u00fcr \u00e4sthetische Eindr\u00fccke offenen Betrachter als belastend empfunden wird. Dieser Grundsatz gilt auch f\u00fcr WEAs. Ihre Zul\u00e4ssigkeit steht deshalb unter dem Vorbehalt, dass die jeweilige Anlage das Orts- und Landschaftsbild im Einzelfall verunstaltet. In welcher Entfernung eine WEA nicht mehr verunstaltend wirken kann, l\u00e4sst sich nicht abstrakt festlegen. Die Tatsache der rotierenden Bewegung als Blickfang ist dabei zus\u00e4tzlich zu beachten. So urteilte 2001 das Bundesverwaltungsgericht (Az.: 15.10.2001-4B69\/01) f\u00fcr eine WEA mit 60,50m Nabenh\u00f6he. Es d\u00fcrfte offensichtlich sein, dass dies erst recht f\u00fcr \u00fcber 200 Meter hohe WEAs gilt. Das Planungsmaterial ist damit zur\u00fcckzuweisen.<\/li>\n<li>Bereits einmal wurde bei Errichtung von zwei Windanlagen das gemeindliche Einverst\u00e4ndnis Carzigs \u201evon Amts wegen ersetzt\u201c. Damit wurden unsere gew\u00e4hlten Gemeinde- Vertretungen entm\u00fcndigt und die Interessen der Menschen in der Gemeinde hintan gestellt. Mit diesem Eingriff und den daraus resultierenden Belastungen d\u00fcrfen jetzt nicht weitere Zumutungen legitimiert werden.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil er und sein Umweltbericht keine G\u00fcterabw\u00e4gung vorgenommen haben zwischen dem Bau von Windr\u00e4dern und dem Schaden, den die hier lebenden Menschen an ihrem pers\u00f6nlichen Besitz hinnehmen sollen. F\u00fcr mich ist meine Immobilie und das Grundst\u00fcck wesentlicher Teil der Altersvorsorge. Meine soziale Situation wird durch die Industrialisierung und Banalisierung der Landschaft verschlechtert.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil ich seit kurzem Kenntnis habe von einer Studie aus 2014. \u201eMachbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall- Entwicklung von Untersuchungsdesigns f\u00fcr die Ermittlung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen durch unterschiedliche Quellen von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Detlef Krah\u00e9, Bergische Universit\u00e4t Wuppertal, Dirk Schreckenberg ZEUS GmbH, Hagen Fabian Ebner, Christian Eulitz, Ulrich M\u00f6hler M\u00f6hler + Partner Ingenieure AG im Auftrag. des BUNDESMINISTERIUMS F\u00dcR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT, 2014<br \/>\nSie befasst sich mit den Auswirkungen von niedrigfrequentem Schall\/ Infraschall wie er z.B. bei Windkraftanlagen auftritt. Ich erkl\u00e4re hiermit, dass ich den Bedingungen, die mir als von den WEGs 10 und 19 unmittelbar betroffener Anwohnerin mit dem Teilplan 3 zugemutet werden sollen, nicht einverstanden bin. Ich verlange, dass zur Erhebung der zu erwartenden Belastungen moderne wissenschaftlich fundierte Verfahren herangezogen werden.<br \/>\nProf. Krahe kann Beeintr\u00e4chtigungen der Gesundheit nicht ausschlie\u00dfen.\u00a0 Wieso kann es dann die Regionale Planungsgemeinschaft, obwohl ihre Sicherheitsabst\u00e4nde zu WEAs deutlich geringer sind als in den Untersuchungen in der o.g. Studie?<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil er solche wissenschaftlichen Erkenntnisse au\u00dfer Acht gelassen hat.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil die Risiken, die sich mit Infraschall verbinden, wider besseren Wissens verharmlost werden. Mit meinem grundgesetzlich verankerten Schutzgut Gesundheit wird hier durch den Planungsgeber grob fahrl\u00e4ssig umgegangen, wenn er allerorten in seinem Umweltbericht behauptet, dass keine wesentlichen Beeintr\u00e4chtigungen zu erwarten w\u00e4ren.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil die Privilegierung der Windenergie keine Privilegierung gegen\u00fcber meiner Gesundheit und die meiner Kinder sein kann.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil zur Messung von Belastungen durch L\u00e4rmimmissionen die v\u00f6llig veraltetet TA-L\u00e4rm aus 1989 herangezogen wurde. Sie wurde entwickelt, um Punktschallquellen in 30m H\u00f6he zu messen und hinkt den heutigen technischen Ausstattungen von Windkraftanlagen ( WEA) komplett hinterher.<\/li>\n<li>Ich lege Widerspruch gegen den Plan ein, weil die Restriktionskriterien jeder wissenschaftlichen und fundierten Folgeabw\u00e4gung entbehren. Es sind vielmehr politische, von Laien abgenickte Kriterien. Sie unterlaufen den Schutz von Mensch und Natur, weil sie den politischen Vorgaben der Landesregierung mehr Rechnung tragen als den Schutzg\u00fctern in unserer Region.<\/li>\n<li>Ich lege Widerspruch gegen den Plan ein, denn die Restriktionskriterien sind untergesetzliche Formulierungen, die selbst bei Einhaltung weder die Umwelt noch die menschliche Gesundheit sch\u00fctzen\u00a0 k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil die Aussagen zu Schutzg\u00fctern der Flora und Fauna unvollst\u00e4ndig sind. Der Bericht kann schlecht behaupten, dass es keine Beeintr\u00e4chtigungen f\u00fcr gesch\u00fctzte Arten gibt, wenn er die Arten in der Region schlicht nicht vollst\u00e4ndig erhoben hat. Ob und wie \u00fcberhaupt Erhebungen und Langzeitbeobachtungen vorgenommen wurden, l\u00e4sst der Bericht offen.<\/li>\n<li>Ich lege Widerspruch gegen den Plan ein, weil alle Ziele zum Schutz von Natur und Umwelt sowie von Kultur- und Sachg\u00fctern nicht anthropozentrisch (d.h. im Sinne des Menschen) darauf ausgerichtet sind, eine lebenswerte Umwelt, auch f\u00fcr nachfolgende Generationen, zu erhalten. (Gesetz- und Verordnungsblatt f\u00fcr das Land Brandenburg Teil II &#8211; Nr. 24 vom 2. Juni 2015 62). Die Planungsunterlagen jedoch lassen die Ausrichtung auf das Wohl der Menschen in jeder Hinsicht vermissen.<\/li>\n<li>Ich lege Widerspruch gegen den Plan ein, weil die zugemuteten Dezibel nicht f\u00fcr Carzig als reinen Wohnort vorgesehen sind. Die WHO h\u00e4lt 25 dB f\u00fcr die H\u00f6chstgrenze f\u00fcr einen gesunden Schlaf, in unserer Region sind maskierende Ger\u00e4usche nicht vorhanden, deshalb darf hier die Belastung in der Nacht h\u00f6chsten s 30 dB betragen.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil Carzig der Windenergie schon jetzt \u201ein substanzieller Weise Raum\u201c gibt. Die 2 %- Klausel, die von der Landespolitik von den Regionalen Planungsgemeinschaften abgepresst werden soll, ist hier l\u00e4ngst erf\u00fcllt.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil er im WEG 19 ein Landschaftsschutzgebiet tangiert. Auch wenn der Landrat MOL in seiner Allgemeinverf\u00fcgung den Schutzstatus als nichtig bezeichnet, gibt es nach wie vor eine Schutzw\u00fcrdigkeit der Gebiete. Das ist von Seiten des Landkreises auch best\u00e4tigt ( Herr Stackat in der Sitzung des Ausschuss f\u00fcr Landwirtschaft und Umwelt MOL vom 30.5.2017). Deshalb laufen Widerspruchsverfahren gegen die Allgemeinverf\u00fcgung des Landrates. Das Ergebnis steht noch aus, deshalb kann die Planung hier nicht versuchen Tatsachen zu schaffen. Plausiblerweise bilden die Kartierungen des Landesamtes f\u00fcr Umweltschutz Brandenburg den alten Schutzstatus bis heute ab.\u00a0 \u00a7 26 Abs. formuliert \u201eIn einem Landschaftsschutzgebiet sind unter besonderer Beachtung des \u00a7 <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BNatSchG\/5.html\">5<\/a> Absatz 1 und nach Ma\u00dfgabe n\u00e4herer Bestimmungen alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebiets ver\u00e4ndern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.\u201c Man kann bei WEAs getrost von der Ver\u00e4nderung des Charakters eines Gebietes sprechen.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil die Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser Aalkasten und Hohenjesaer See in ihrer Funktion als Erholungsort zerst\u00f6rt werden durch weiteren Ausbau und Repowering in WEG 10 und 19. Die H\u00f6he der Anlagen, die in den n\u00e4chsten Jahren erbaut werden bewegen sich zwischen 160 und 300 Metern. Damit ist eine Sichtweite der Riesen bis 25 km ins Land nicht unwahrscheinlich. Und es ist leicht einsehbar, dass diese Folgen nicht wie es der Umweltbericht behauptet, vermeid- oder auch nur minimierbar sind durch nachfolgende kleinr\u00e4umliche Planungsprozesse. Bitte stellen Sie beispielhaft dar, wie das in einer derart unreliefierten Landschaft aussehen k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil er gegen den Erlass des MUGV vom 01.01.2011 verst\u00f6\u00dft: \u201eDas Landschaftsbild ist in Abh\u00e4ngigkeit seiner Wertigkeit auch in seiner Funktion f\u00fcr die landschaftsbezogene Erholung im Umkreis von 5-10km zu beschreiben. Wichtige Sichtbeziehungen sind darzustellen und mit Fotos unter Angabe des Standortes und der Blickrichtung zu dokumentieren. Die diesbez\u00fcgliche Dokumentation fehlt im Umweltbericht. Es steht zu vermuten, dass die Belange des Erholungswertes der Landschaft vers\u00e4umt wurden auszuleuchten, denn Aalkasten und Hohenjesaer See sind f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung von unsch\u00e4tzbarem Erholungswert.<\/li>\n<li>\u201eIm Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sollen daher die \u00dcberbauung, Versiegelung und Zerschneidung des Freiraumes sowie die Inanspruchnahme insbesondere der nicht erneuerbaren nat\u00fcrlichen Ressourcen so gering wie m\u00f6glich gehalten werden.\u201c (Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg (LEP B-B) 2015). Der 3. Entwurf zum Regionalplan gibt demgegen\u00fcber einen Blanko- Scheck an die Investoren aus. Die H\u00f6he der Anlagen ist nicht begrenzt. Deshalb lege ich Widerspruch gegen den Plan ein.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil in einer derart unreliefierten Landschaft wie unserer die WEA zur Verschandelung f\u00fchren M\u00dcSSEN.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil zu allen Schutzg\u00fctern v\u00f6llig unkritisch in der einen oder anderen Art behauptet wird: \u201eIm nachfolgenden Genehmigungsverfahren sind dann auf Grundlage einer detaillierten Eingriffs -Ausgleichsplanung neben weiteren Ma\u00dfnahmen zur Vermeidung und Minderung auch Ma\u00dfnahmen zum Ausgleich eventuell verbleibender Umweltauswirkungen festzulegen.\u201c Gern wird auch formuliert: \u201eErhebliche Beeintr\u00e4chtigungen der Erhaltungsziele: keine\u201c. Hier wird deutlich, dass dies weniger Ergebnis einer objektiven Erhebung und Feststellung, sondern vielmehr einer in Richtung Gew\u00fcnschtheit gewichteten Tatsachenverdr\u00e4ngung ist. Der ganze Bericht atmet diese Haltung und rollte einen derartig eingetr\u00fcbten \u201eKlangteppich\u201c aus, indem aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse au\u00dfer Acht gelassen (Machbarkeitsstudie im Auftrag des Umweltbundesamtes, Prof. Krahe) andere unvollst\u00e4ndig wiedergegeben und wieder andere- trotz abgelaufener Haltbarkeitsdauer (wie z.B. die TA- L\u00e4rm) zitiert werden.<\/li>\n<li>Die Biodiversit\u00e4t im Planungsraum allgemein, im Landkreis MOL im Besonderen wurde viel zu wenig erhoben. Jedenfalls fehlen im Umweltplan Aussagen \u00fcber die Erhebungen. Aus diesem Grunde widerspreche ich der Ausweisung der WEGs 1-63 in der gesamten Planungsregion.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil er die ausgedehnten Komplexe kontinentaler Trockenrasen im NSG Oderberge Mallnow, sie geh\u00f6ren zu den \u201eHotspots\u201c der Biodiversit\u00e4t in Brandenburg und haben gleichzeitig eine hohe Verbundfunktion in der sie umgebenden intensiv genutzten Landschaft, zerst\u00f6rt.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil der Umweltbericht keine Aussagen \u00fcber die tempor\u00e4ren und bleibenden Belastungen, die sich allein mit der Einrichtung der Baustellen verbinden, macht. Befunde sind entweder nicht erhoben, oder werden nicht ver\u00f6ffentlicht, die Versiegelung der Fl\u00e4chen, die Zuwegung und die F\u00e4llung von B\u00e4umen werden jedenfalls nicht erw\u00e4hnt.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil der Planungsgeber f\u00e4lschlicherweise behauptet \u201eDurch entsprechende Standortsteuerung \u2026 k\u00f6nnen aus heutiger Sicht problematische Standorte (z.B. bei zu geringen Abst\u00e4nden \u00e4lterer WEA zur Wohnbebauung) zur\u00fcckgebaut und innerhalb eines der im Regionalplan neu ausgewiesenen Windeignungsgebietes ein Repowering sichergestellt werden.\u201c Siehe Sachlicher Teilplan Windenergienutzung Seite 36. Demgegen\u00fcber wird f\u00fcr WEG 10 formuliert: \u201eUnterschreitung 1000 m nur bei Vorbelastung bestehender Windpark\u201c. Es wird also gerade nicht darauf abgezielt, dass die Abst\u00e4nde jetzt vergr\u00f6\u00dfert werden und ein Ausgleich\u00a0 durch Repowering an anderer Stelle erfolgt. Im Gegenteil. Die heute viel h\u00f6heren WEA werden nach wie vor in viel zu kurzem Abstand zu Wohnbebauung geplant. Das ist auch nicht- wie behauptet- durch kommunale Bauleitplanung zu heilen. N\u00f6tig ist durch den Planungsgeber eine H\u00f6henbegrenzung, die R\u00fccksicht auf die Einbettung in die Landschaft nimmt, statt sie zu \u00fcberpr\u00e4gen.<\/li>\n<li>Schon im Verkehrskonzept 1 aus 2007 wird im Leitbild davon gesprochen, die Einbindung der Region Oderland-Spree in das europ\u00e4ische Verkehrsnetz zu sichern. Das bedeute den \u201eAusbau und Verkn\u00fcpfung der Oder-Lausitz-Stra\u00dfe mit dem europ\u00e4ischen Verkehrsnetz in Nord-S\u00fcd-Richtung.\u201c Laut Integriertem Verkehrskonzept 2 wurde der Ausbau der Oder Lausitz- Trasse privilegiert. Die Verl\u00e4ufe in den Karten weisen die Lage westlich von Carzig aus, Planungsr\u00e4ume, die jetzt f\u00fcr das WEG 10 aufgerufen werden. Die Region ist damit \u00fcberplant. Dies ist ein weiterer Grund f\u00fcr die Ablehnung gegen\u00fcber der Planung.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil f\u00fcr die Ausweisung weiterer Windeignungsgebiete besteht keine gesetzliche Notwendigkeit nach \u00a735 BauGB besteht.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil es im Umweltbericht zu nicht nachvollziehbaren, ja sogar verwirrenden Aussagen kommt wie \u201eErhebliche Beeintr\u00e4chtigungen sind durch die Festlegung des WEG nicht vollst\u00e4ndig ausgeschlossen werden, k\u00f6nnen voraussichtlich aber bei der konkreten Anlagenplanung vermieden oder kompensiert werden.\u201c Bitte erl\u00e4utern Sie den Inhalt dieses Satzes. Bitte stellen Sie exemplarisch dar, wie erhebliche Beeintr\u00e4chtigungen, die von Anlagen in der H\u00f6he, wie sie derzeit gebaut werden, ausgehen, vermieden oder kompensiert werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Derzeit liegen keinerlei Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit der festgesetzten Windeignungsgebiete und aller in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen der Region vor. Dies ist ein weiterer Grund f\u00fcr meine Ablehnung gegen\u00fcber der Planung.<\/li>\n<li>Ich lege gegen den Plan Widerspruch ein, weil ich nicht bereit bin die Strompreise zu zahlen, die deshalb so hoch sind, weil hier der Ausbaustand so hoch und die deutschlandweite Umlagefinanzierung dieser Ausbaukosten nicht vollzogen wird.<\/li>\n<li>Ich protestiere energisch gegen die Pl\u00e4ne, die Vorbelastungen f\u00fcr die BewohnerInnen durch Bestandsanlagen zu negieren. Siehe Umweltbericht Seite 113. Der Bericht spricht selbst von einander aufaddierenden Belastungen.Die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland- Spree hat \u2013 anders als die RPG Lausitz- Spreewald- \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0die Restriktionskriterien<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Geplante WEA<\/li>\n<li>Genehmigte WEA<\/li>\n<li>Realisierte WEAnicht aufgestellt. Deshalb kommt es in ganz MOL jetzt zur Konzentration von WEA und im Bereich WEG 10 und WEG 19 \u00a0zur Einkreisung der Ortslage Carzig. Damit verletzt die Planung den Vorsorgegrundsatz und der regionalen Verteilung gr\u00f6blich.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"37\">\n<li>Ich lege gegen den Plan Wiederspruch ein, weil das WEG 10 westlich von Carzig liegt und damit den EinwohnerInnen in 60% der Zeit der Westwind und damit der erhebliche Ger\u00e4uschpegel der Rotoren zugemutet wird. \u201eDer Zuschlag f\u00fcr Impulshaltigkeit tr\u00e4gt dem Umstand Rechnung, dass in ihrer Lautst\u00e4rke kurzzeitig stark zu- und wieder abnehmende Ger\u00e4usche als deutlich st\u00f6render empfunden werden als Ger\u00e4usche mit weitgehend gleichbleibender Lautst\u00e4rke\u201c Zitat BVerwG v 29.8.2007 \u2013 4 C 2\/07. Dies gilt auch je mehr Anlagen auf dem Gebiet stehen und wird st\u00e4rker mit zunehmender H\u00f6he der WEA.<\/li>\n<li>Ich widerspreche hiermit den Pl\u00e4nen zu Neubau und Repowering WEG10 und WEG 19 und verlange die Ansetzung von Schutzkriterien, die den technischen Entwicklungen entsprechen. Au\u00dferdem fordere ich die Vermeidung von Umfassungen im Radius von 180 Grad auf 5 km Distanz.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich betone, dass ich mich in erheblichem Masse durch die Errichtung weiterer WEAs bel\u00e4stigt f\u00fchle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier noch einige Vorlagen von Matthias Nagler (bitte pers\u00f6nlich anpassen!)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/170602-Unterschriftsliste-Einwendungen-3.-Entwurf-TRP-allgemein.xls\">170602 Unterschriftsliste Einwendungen 3. Entwurf TRP allgemein<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Regionale-Planungsgemeinschaft-Oderland-Widerspruch-jk.docx\">Regionale Planungsgemeinschaft Oderland &#8211; Widerspruch jk<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Regionale-Planungsgemeinschaft-Oderland-Widerspruch-kurz-mn.docx\">Regionale Planungsgemeinschaft Oderland &#8211; Widerspruch kurz mn<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Regionale-Planungsgemeinschaft-Oderland-Widerspruch-mn.docx\">Regionale Planungsgemeinschaft Oderland &#8211; Widerspruch mn<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden finden Sie als Formulierungshilfe eine Liste m\u00f6glicher Argumente, mit denen Sie Ihre Stellungnahme zum 3. Entwurf des Teilregionalplanes \u201eWindenergienutzung\u201c ausstatten k\u00f6nnen. Die Stellungnahme sollte an folgende Adresse geschickt werden: Regionale Planungsgemeinschaft Oderland Spree Regionale Planungsstelle Berliner Stra\u00dfe 30 15848 Beeskow &nbsp; &nbsp; Ich lege gegen den Plan Widerspruch\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/2017\/06\/02\/stichpunktliste-fuer-stellungnahme\/\"><span>mehr lesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"xn-wppe-expiration":[],"xn-wppe-expiration-action":[],"xn-wppe-expiration-prefix":[],"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[20],"class_list":["post-326","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-texte","tag-widerspruch","gallery-content-unit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=326"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/326\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":338,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/326\/revisions\/338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}