{"id":756,"date":"2018-08-12T09:39:00","date_gmt":"2018-08-12T07:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/?p=756"},"modified":"2018-08-12T09:39:00","modified_gmt":"2018-08-12T07:39:00","slug":"andreas-gliese-cdu-unterstuetzt-forderungen-nach-windkraftmoratorium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/2018\/08\/12\/andreas-gliese-cdu-unterstuetzt-forderungen-nach-windkraftmoratorium\/","title":{"rendered":"Andreas Gliese (CDU) unterst\u00fctzt Forderungen nach Windkraftmoratorium"},"content":{"rendered":"<p>Das aktuelle Wetter \u2026,<\/p>\n<p>die Hitze, ist in aller Munde. Ganz laut schreien die Gr\u00fcnen, die schon reflexhaft fordern, jetzt aber endlich auf &#8222;gr\u00fcne Energie&#8220; umzusatteln, damit der Klimawandel aufgehalten werden kann. Ja, das Wetter ist nicht mehr unpolitisch. Wir sind gespannt, wer bspw. Anna-Lena Baerbock entgegen h\u00e4lt, dass Windr\u00e4der in Fl\u00e4che und Wald das Grundwasser absenken, den Boden versiegeln, damit die Versteppung bef\u00f6rdern, die Artenvielfalt gef\u00e4hrden und die Bodenerosion vorantreiben. Und das alles STATT gr\u00fcn zu sein.<\/p>\n<p>Auch der Herbst scheint wohl hei\u00df zu werden. Und er wird erst im Mai n\u00e4chsten Jahres seinen Abschluss in den Kommunalwahlen finden. Das Thema &#8222;Moratorium statt Privilegierung&#8220; ist eine zentrale Forderung der B\u00fcrgerinitiativen. Deshalb freut uns die Forderung von Jens K\u00f6ppen, Mitglied des Bundestages, CDU, nach einem Moratorium f\u00fcr den Windkraftausbau in Brandenburg. Offensichtlich gibt es in der CDU sehr wohl Leute, die dem Thema n\u00fcchtern, kritisch und unideologisch begegnen k\u00f6nnen \u2013 jedenfalls in Brandenburg. Auch Andreas Gliese, Mitglied des Landtages, CDU, findet deutliche Worte \u00fcber Sinn und Unsinn von Windkraft und ihre Privilegierung. Lesen Sie hier seine PM:<\/p>\n<p>Pressemitteilung vom 08.08.2018:<\/p>\n<p><strong>Andreas Gliese unterst\u00fctzt Forderungen nach Windkraftmoratorium<\/strong><br \/>\n\u00c4nderung der Baugesetzgebung au\u00dferdem bef\u00fcrwortet<br \/>\nDieser Tage forderte der Brandenburger Bundestagsabgeordnete und Energiefachmann Jens Koeppen (CDU) bis zum weiteren Ausbau des Stromnetzes einen vor\u00fcbergehenden Ausbaustopp von Windkraftanlagen. Au\u00dferdem pl\u00e4diert er f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Mindestabstand von Windr\u00e4dern zur Wohnraumbebauung. Landtagsabgeordneter Andreas Gliese begr\u00fc\u00dft den Vorsto\u00df seines Bundeskollegen, auch in Hinblick auf die Baugesetzgebung. Er pl\u00e4diert f\u00fcr eine \u00c4nderung. Konkret geht es ihm hier um Paragraph 35 und darum, die Privilegierung f\u00fcr Windkraftanlagen im Au\u00dfenbereich abzuschaffen und den Gemeinden damit wieder Mitsprache und Entscheidungsgewalt zuzugestehen.<br \/>\n\u201eW\u00e4hrend der Anfangsjahre der Energiewende war es sicherlich noch von Vorteil und auch gut gemeint, die Regularien f\u00fcr die Errichtung von Windr\u00e4dern m\u00f6glichst gering zu halten und ihre Errichtung damit zu erleichtern. Nachdem in den letzten Jahren jedoch mehr und mehr Windr\u00e4der dazukamen, die R\u00e4der immer h\u00f6her und damit leistungsf\u00e4higer werden, hat sich diese Privilegierung meiner Meinung nach \u00fcberlebt. Im Gegenteil, sie konterkariert alle Bem\u00fchungen um ein Gleichgewicht hinsichtlich \u00d6kologie, \u00d6konomie und Lastenverteilung zwischen den Regionen und auch Bundesl\u00e4ndern. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Strom produziert wird, der in dieser Menge aufgrund des unzureichenden Stromnetzes nicht mehr abtransportiert werden kann, m\u00fcssen entsprechende Konsequenzen getroffen werden und ein Moratorium umgesetzt werden. Menschen und Tiere im l\u00e4ndlichen Raum, gerade auch in Brandenburg, zahlen den Preis des ungez\u00fcgelten Ausbaus von Windkraft. Die Akzeptanz der Energiewende nimmt mit zunehmender Verspargelung der Landschaft und den zunehmenden Verwerfungen ab. Und es liegt nicht &#8211; wie uns rot-rot oder auch Gr\u00fcne immer wieder vormachen wollen an fehlendem Wissen oder Aufkl\u00e4rung. Da d\u00fcrfen wir uns nichts vormachen.\u201c, sagt Andreas Gliese.<\/p>\n<p>\u201eEin Ende des Windkraftprivilegs w\u00e4re ein wichtiger und notwendiger Schritt, auch um die Gestaltungsfreiheit vor Ort wieder in die H\u00e4nde der betreffenden Gemeinden zu geben und unsere Demokratie an der Basis und im unmittelbaren Lebensumfeld der B\u00fcrger zu st\u00e4rken. Jede Gemeinde sollte selbst entscheiden k\u00f6nnen, ob und wie viele Windkraftanlagen sie errichten lassen m\u00f6chte. Der Wille der Gemeinden sollte also ein hartes Entscheidungskriterium bei Regionalplanung und Bauentscheidung sein.\u201c, unterstreicht Andreas Gliese seine Forderung.<\/p>\n<p>Er ist kein genereller Windkraftgegner, fordert bei den Planungen aber mehr Augenma\u00df und eine vor allem regionale Betrachtungsweise: \u201eBrandenburg hat bereits einen gro\u00dfen Beitrag zur Energiewende geleistet, zahlt daf\u00fcr auch noch bundesweit die h\u00f6chsten Strompreise mit damit verbundenen Wettbewerbseinbu\u00dfen f\u00fcr hiesige Unternehmen. Die angepeilte Zwei- Prozent-Regelung der Landesregierung ist au\u00dferdem viel zu starr \u2013 auf Kosten der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung vor allem in der Peripherie und mit gro\u00dfen negativen Folgen auch f\u00fcr Flora und Fauna. Der Widerstand w\u00e4chst, die Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung l\u00e4sst nach. Regulierungen f\u00fcr den weiteren Windkraftausbau wurden jedoch jedes Mal von der Koalition abgelehnt &#8211; auch eine 10H-Abstandsregelung wie sie in Bayern gilt. Diese Regierung macht Politik gegen die eigene Bev\u00f6lkerung und wundert sich dann \u00fcber Stimmeneinbu\u00dfen.\u201c, so Andreas Gliese.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das aktuelle Wetter \u2026, die Hitze, ist in aller Munde. Ganz laut schreien die Gr\u00fcnen, die schon reflexhaft fordern, jetzt aber endlich auf &#8222;gr\u00fcne Energie&#8220; umzusatteln, damit der Klimawandel aufgehalten werden kann. Ja, das Wetter ist nicht mehr unpolitisch. Wir sind gespannt, wer bspw. Anna-Lena Baerbock entgegen h\u00e4lt, dass Windr\u00e4der\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/2018\/08\/12\/andreas-gliese-cdu-unterstuetzt-forderungen-nach-windkraftmoratorium\/\"><span>mehr lesen<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"xn-wppe-expiration":[],"xn-wppe-expiration-action":[],"xn-wppe-expiration-prefix":[],"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-756","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","gallery-content-unit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=756"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":757,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/756\/revisions\/757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.carzig.net\/carzig\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}